Programm-Konzept


Vorneweg die wichtigste Sache überhaupt: "Alle Musikstücke sind handverlesen und nach Möglichkeit Original-Titel oder sehr gut gemachte Replikas bzw. Cover-Versionen von nahmhaften Künstlern." Billige Wühltischware ist bei uns ein absolutes NoGo. Das gilt auch, soweit wir das verantworten können, insbesondere für exotische Genres wie Salsa, Bachata, etc.. Die Aktualität der Titel spielt dabei zunächst mal eine untergeordnete Rolle - Qualität ist Trumpf, egal wie alt.


Neben der Multikulti-Ausrichtung des Programms mit einerseits unterschiedlichen Genres und andererseits unterschiedlicher Sprachen galt es zunächst Schwerpunkte zu setzen. Die waren zum einen Latin-Dance-Genres und zu anderen Internationale Club-Music. Alle anderen Musikrichtungen sollten dann drumherumgebastelt werden und ergaben sich teilweise erst im Laufe der Programm-Entstehung.  

Um beim Radio-Betrieb Zeit zu sparen, war von vorne herein klar größtenteils die Musik über Zufallsgenerator zu präsentieren. So ist es möglich auch längerfristig die einzelnen Musik-Töpfe bzw. Playlisten zu füllen und ständig zu erweitern. Langeweile und endlose Titelwiederholungen sind dadurch eigentlich ausgeschlossen. Außerdem läuft man dadurch nicht Gefahr, das Stammhörer noch ein paar Wochen das Programm auswendig kennen. Deshalb wird auf genau abgestimmte Liedabfolgen bezüglich Tempo, Intros, Outros und Harmonie dabei bewußt verzichtet - einen Tod muß man halt sterben um Zeitaufwand zu sparen und dennoch lange variabel zu bleiben.

Programm-Blöcke


Das Programm einer Woche ist zeitlich durchgehend in ein Rasterfeld von Std-Blöcken eingeteilt. Den einzelnen Std-Blöcken sind jeweils dann Playlisten zugeordnet...Dadurch entstehen sogn. Programmblöcke.


Zeitlich sollen sich die einzelnen "Töpfe" bzw. Playlisten in 1-2 stündigen Programmblöcken 2 mal wöchentlich wiederholen. Bei Schwerpunktthemen, wie z.B. der "Salsa" 6-10 mal in der Woche. 60 - 70 Prozent des Programm sollen über die "Genre/Themen"-Listen gestaltet werden. Die restlichen 30 Prozent des Programms komplettiert der große Topf bzw. große Liste in der alle verfügbaren Titel abgespielt werden. So hat der Hörer die Möglichkeit ganz gezielt sich einzelne Programmpunkte herauszusuchen oder sich ganz einfach durch die große, bunte Vielfalt überraschen zu lassen.


Die zeitliche Abfolge von Schwerpunkt-Themen/Genres oder verwandter Musikrichtungen

erfolgt i.d.R. immer zur gleichen Tageszeit. Dabei handelt es sich um das sogenannte "Regelprogramm", das sich wöchentlich immer wiederholt. Ausnahme dabei bilden die zahlreichen "Programm-Specials", die ggf. das Regelprogramm übersteuern. Das Regelprogramm kann auf der Radioseite jederzeit angeklickt werden. Dabei werden bei gegebenem Anlaß auch die Programm-Specials angezeigt.

Programm-Specials


Aufgrund der Fülle von Musikrichtungen und spezieller Themen beispielweise für Fasching, Ostern, Weihnachten, etc. hätten wir gut und gerne noch mehrere Känäle aufbauen können. Doch aus Geld-und Zeitmangel und durch fehlende Unterstützung, etwa durch weitere musikbegeisterte Hobby-Radio-DJ's sind dem nunmal auch irgendwann Genzen gesetzt. Unser Programm ist mittlerweile auf über 180 Genres incl. Untergenres angewachsen und alle Programmplätze sind vergeben. Der Tag hat halt eben nur 24 Sunden, wir haben noch ein Privatleben und müssen zwischendurch auch einer Erwerbstätigkeit nachgehen. 


Also was soll's...


... dadurch entstanden eben dann noch die "Specials", die je nach Anlass, Lust und Laune eingegliedert werden können. Deren gibt es schon einige und da sind wir uns sicher, dass dies im Laufe der Zeit immer mehr werden. Da sind der Phantasie überhaupt keine Grenzen gesetzt.

Ein weiteres Programm-Element ist natürlich die Live-Moderation/Sendung mit Ansage, Infos, etc. Dazu sind für jeden Laut.fm-Sender max. 15 Std/Woche erlaubt. Zu gegebener Stunde werden wir uns dieses Themas auch noch annehmen. Doch derzeit ist einfach die Zeit zu knapp. Das will auch gut vorbereitet sein, wird aber sicherlich kommen, denn wir wollen bei ausreichenden Hörerzahlen auch Special-Guests, wie beispielsweise angesagte DJ's aus der Region zur Liveperformance einladen. Doch das ist bis auf weiteres wirklich Zukunftsmusik.